Complaining.

Manchmal wuerde ich dich so gerne mit meinen Schmerzen ueberschuetten um dir zu zeigen was du angerichtet hast. Manchmal wuerde ich dir gerne offenbaren was ich denke, damit du mich verstehen kannst. Manchmal wuerde ich mich gerne von dir in den Arm nehmen lassen, damit ich weniger einsam bin. But I know, that you don’t care at all. Even if you do; I can’t feel it.

Ich hasse es, dass wir Menschen uns immer nur wehtun.

Hm, mir ist aufgefallen, dass ich oefters die Welt, unsere Gesellschaft und die Menschen kritisiere. Heute dagegen moechte ich nur alles loswerden was mich an mir stoert. Ich moechte einfach nur jammern, heulen und schwach sein. Auch wenn ich mich erinnere viele motivierende Blogeintraege geschrieben zu haben, muss ich ganz erhlich zugeben, dass die Motivation nie ‚zu‘ lange anhielt. Letztendlich bin ich doch nur eine Person, die kein Durchhaltevermoegen hat :); ich hatte oefters versucht es zu aendern; aber natuerlich hatte ich einfach nicht den guten Willen um durchzuhalten. Vielleicht ist es der Grund, wieso es mir so geht wie es mir eben geht und ich einfach ziellos herumwandere.

Manchmal denke ich wirklich, dass mein Kopf kaputt ist. Vielleicht bin ich ja auch wirklich verrueckt oder sowas. Man selbst kann es immer recht schlecht bewerten. Was ich weiss ist, dass ich krankhafte Verlustaengste habe und in dem Punkt habe ich tatsaechlich keine Hoffnung mehr auf Besserung. Wenn ich ehrlich bin, weiss ich, dass ich seit dem letztem Verlust am totalem Limit bin. Mein Plan fuer immer und ewig mit jemanden zu sein, der mich liebt und blabla; ist nur ein dummer Traum. Ich wusste es, dass ich nicht mehr Verluste ueberstehen kann; ich war so vorsichtig… Jedoch hat es nichts gebracht. Nun steh‘ ich bloed da und wuensche mir, dass ich einfach nur tot umfalle, weil der Gedanke an den Verlust fuer mich reinste Hoelle bedeutet. Ich moechte heute nicht ins Detail gehen, aber es war schon immer so. Die Menschen, die ich angefangen habe zu sehr zu moegen/lieben verließen mich. Viele von einem Tag auf den anderen und mache sogar ohne ein einziges Wort. Ich weiss nicht ob ich der Fehler bin oder die Menschen. Aber wenn man logisch denkt, kann es eig nur an mir liegen. Wahrscheinlich bin ich ein totaler Eifersuchtsdramapsycho und merke es selber nicht. Fazit ist, dass ich niemandem wirklich mehr nah sein will. Und es tut mir Leid, dass meine Freunde darunter leiden muessen. Vielleicht stimmt es wirklich, dass zu viel Naehe immer ein Fehler sein wird.

Manchmal frage ich mich ob es richtig ist, wenn man alles in sich hineinstopft. Klar hoere ich, dass es besser ist darueber zu reden. Aber ist es wirklich schlau es zu tun, wenn man weiss, dass man dadurch eh nur verletzt wird? Manche Menschen fragen mich wieso ich weine. Dann ist meine Gegenfrage wieso weinen Menschen denn? Bestimmt nicht weil es den Spaß macht; wobei gibt’s bestimmt Ausnahmen. Man weint weil man Schmerzen hat, weil man traurig ist, weil man einsam ist. Manchmal weil man gluecklich ist oder erleichtert ist. Ich weine, weil ich […] nicht ertragen kann. Weil es mich innerlich zerfrisst.

Was sind wohl die schlimmsten Schmerzen? Platz eins ist fuer mich eindeutig; Verlust eines Menschens. Wobei es da verschiedene Stufen gibt. Die schlimmste ist wohl durch den Tod. Dieses Gefuehl nie wieder diese Person sehen zu koennen oder mit der Person zu reden, muss unglaublich schmerzhaft sein. Hm, als naechstes ist wahrscheinlich, der Schmerz wenn eine Person sich voelligst veraendert hat und sich von einem entfernt. Es ist aehnlich. Man weiss, dass es nie wieder so sein wird wie davor.
Ob es schlimmer ist kann ich nicht berurteilen, aber von jemanden abgewiesen zu werden, den man liebt; ist auch sehr schmerzhaft. Vorallem wenn es dann die Eltern sind oder seinen Kindern etc. Oder wenn man erfaehrt, dass man bald sterben muss. Nya, auf jeden Fall werde ich nicht alles aufzaehlen, aber ihr wisst vielleicht was ich meine.

Hm. Was ist wohl schlimmer? Schmerzen oder nichts zu fuehlen? Persoenlich finde ich es sehr erleichternd, wenn ich nichts fuehle. Es fuehlt sich so an, als wuerde son‘ riesiger Stein von einem abfallen. Wahrscheinlich ist es besser ein kalter Mensch zu sein. Warme, herzliche Menschen werden eh nur ausgenutzt und verletzt. Vielleicht werde ich mich wirklich zu einem Menschen entwickeln, der ich nie sein wollte, aber im Endeffekt ist es mir lieber als die ganzen Schmerzen, die ich ertragen muss und die, die mir wahrscheinlich noch bevorstehen.

Es ist eigentlich egal. Ich bin auch nur ein depressiver Borderliner. Inzwischen bezweifle ich, dass ich jemals gluecklich werden kann. Es ist traurig sowas zu denken, aber ich hab‘ keine Kraft mehr weiter zu kaempfen. Ja, ich weiß, dass jammern keine tolle Sache ist… Letztendlich ist man selber dafuer verantwortlich wie sein Leben ablaeuft.

Glueckwunsch an dich, falls du’s lesen solltest. Du hast gewonnen.