Der Augenblick, in dem du wieder anfaengst darueber nachzudenken.

Es war in letzter Zeit so auf 200%. Neue Stadt, Jobsuche, Freunde &’nd letztendlich eine Art Beziehung. In dem Stress bin ich unachtsamer geworden &’nd ploetzlich merke ich, dass der Zustand sich wirklich verschlechtert. Vor ein paar Tagen war ich so gut wie am Ende. Tausende Kilometer unterwegs, verbunden mit arbeiten &’nd sich amuesieren, haben mir nicht unbedingt gut getan.

Eine Beziehung soll ja was schoenes sein. Das will ich gar nicht bestreiten. Es heißt man hat einen Partner, der sich um einen kuemmert… Jedoch, ‚muss‘ man sich ja auch um seinen Partner kuemmern. &’nd das finde ich evtl. sogar anstrengender als sich um sich selber zu kuemmern. Was ich dazu sagen will: ‚Es ist leider schwer was loszulassen, was sich so schoen anfuehlt.‘

Ich habe mich so ausgebrannt gefuehlt die Tage. Wahrscheinlich bin ich immer noch nicht in der Lage fuer andere Menschen da zu sein. In dem Punkt hat sich wohl immer noch nichts geaendert.

Nachdem ich mir ein bisschen Zeit fuer mich verschafft habe, merke ich auf einmal das mich anscheindend kaum einer verstehen kann. Oder mich ueberhaupt ernst nimmt. Die meisten verstehen nicht wieso ich mich nicht einfach ‚gehen‘ lassen kann. Wieso ich die Kontrolle ueber meine Gefuehle behalten moechte. &’nd ich habe gemerkt, dass ich langsam auch keine Lust mehr habe ueberhaupt noch darueber zu reden. Es macht mich echt traurig. Es ist nun mal so, dass ich oefters Dinge tue, die ich selber nicht verstehen kann. &’nd das Schlimmste an allem ist die Tatsache, dass ich niemandem boese sein kann, wenn er mich nicht versteht. &’nd es endet wieder damit, dass ich boese auf mich bin, weil ich so ‚gestoert‘ bin. Die anderen koennen ja schließlich nichts dafuer, dass man selber zu kompliziert ist &’nd sich nicht mal selbst richtig verstehen kann.

Ich versuche wirklich dagegen anzukommen. Ich muss immer achtsam sein. Immer aufpassen wie es mir geht. Versuchen immer eine Loesung zu finden, wenn es mir ein bisschen schlecht gehen sollte. Ich will nicht, dass es mir wieder zu schlecht geht… Es ist wirklich schwierig. &’nd wahrscheinlich der Grund wieso ich recht ausgelaugt bin…

Ich nehme mir vor mich zu betrinken. Damit ich locker bin. Aber letztendlich kann ich mich nicht dazu ueberwinden zu viel zu trinken.
Ich nehme mir vor Gefuehle zuzulassen. Damit ich gluecklich sein kann. Aber letztendlich ist die Angst vor Naehe staerker.
Ich nehme mir vor allein zu bleiben. Damit ich weniger Probleme habe. Aber letztendlich sehne ich mich nach Naehe.

Ich hasse manchmal die Grundbeduerfnisse eines Menschens. Auf emotionaler Basis betrachtet natuerlich. Die manchen einen zwar menschlich… zu schwach.

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