Die Suche.

Once you told me, that I’m just afraid to be happy. Now I know why.

Ein Mensch zu sein… Zu leben, scheint wohl gar nicht so selbstverstaendlich zu sein, wie man denkt. Jedoch schaetzen die meisten es in dieser Gesellschaft nicht. Es soll keine Verurteilung sein. Ich selber gehoere wahrscheinlich zu den Schlimmeren. Auch als ich dem Tod sehr nahe war, konnte ich nicht lernen das Leben zu schaetzen. Es tut mir weh. Vorallem fuer die, die leben moechten und dennoch nicht mehr da sind. Ich wuenschte, ich koennte tauschen. Oder meine Lebensjahre verschenken, an die, die es wirklich verdient haben zu leben. Auch wenn es heißt, dass jeder der geboren wurde es auch verdient hat zu leben…

Ich glaube, dass ich letztendlich aufgehoert habe zu lieben. Nicht unbedingt andere Menschen, eher die Dinge, die mit mir zu tun haben. Ich stand auf, versuchte aus mir einen besseren Menschen zu machen damit ich mich und andere mich lieben koennen und ich nicht mehr verlassen werde. Jedoch ist mir klargeworden, dass ich nicht mehr will. Es ist zu anstrengend immer wieder runtergeworfen zu werden. Mein Wille ist gebrochen. Auch die Hoffnung ist nur noch waage da. Komischerweise ist es nicht so, dass ich nicht lachen kann oder Spaß haben kann, aber sobald ich wieder alleine bin, merke ich, dass es vielleicht einfach nur eine Ilusion ist, die einen leben laesst. Vielleicht ist es ‚Gott‘, der einen am Leben haellt. Vielleicht sind wir es selber, weil wir die Angst haben zu sterben. Ich weiss es nicht.

Ich moechte nicht mehr ‚gut‘ sein. Gefuehle und Gutmuetigkeit machen einen schwach. Jemanden zu lieben noch schwaecher. Was ich moechte weiss ich nicht. Die Frage ist immer es noch haerter zu versuchen oder aufgeben. Welche wohl die bessere Wahl waere? Die Entscheidung ist erschreckend einfach.

Meine Fantasie, den Pakt mit dem Teufel zu schließen, mich in ihn unsterblich zu verlieben und fuer immer bei ihm bleiben; ist zwar creepy, aber irgendwie schoen. Der Teufel ist boese; wie bekannt ist, ist das Boese staerker; und ewige Liebe, ist wohl was, was es hier auf der Erde nicht mehr wirklich gibt 🙂

Meine Suche nach Glueck und einem zuhause. Wie lange wird sie noch gehen? Welchen Weg werde ich wohl gehen? Kampf oder Flucht? Auch wenn’s jetzt total nach einer Suizidankuendigung klingt; keine Sorgen. So schnell werde ich schon nicht sterben. Ich fuehl‘ mich nicht bereit es zu beenden und weiss auch nicht ob ich’s jemals sein werde.

Leider weiss ich nicht wieso ich immer verlassen werde und einsam Ende. Eines weiss ich; mit jedem Mal wird der Schmerz immer unertraeglicher. Ich kann gar nicht beschreiben, wie es sich anfuehlt. Es ist ein Gefuehl, dass einen innerlich zerreißt. Zuerst kommt die unendliche Leere, dann faengt es an so wehzutun, dass man gar nicht mehr aufhoeren kann zu weinen. Manchmal schleicht sich auch der Hass rein. Mit dem kann ich nicht umgehen. Die ein und halb Jahre habe ich mir in den Kopf gehaemmert ein besserer Mensch zu werden. Dadurch fing es an unmoeglich zu werden andere zu hassen, egal wie sehr sie einem wehgetan haben. Also bleibt mir nichts anderes uebrig als es auf mich selber zu schieben. Auch wenn es vielleicht falsch ist. Ich kann gar nicht mehr anders. Weil ich immer noch schwach bin und die Einsamkeit trotzdem staerker wird.

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