Die zwei Seiten. Kurz: Borderline.

Do you know that:
The ones wo are the strongest are the most sensitive?
The ones who are the kindest are the most hurt?
The ones who act like they least need love need it most?
The ones who care most about everyone need taken care the most?
And the one who smile the widest are the ones who shed the most tears?

Die meisten Menschen koennen nicht ueber den Tellerrand schauen. Aber da bin ich manchmal nicht besser. Weil ich mitten im Teller Namens Borderline schwimme. Heute versuche ich darueber zu schreiben &’nd hoffe selber vielleicht mehr darueber zu erfahren. Wenn ihr Fakten wollt, liest sie auf Wikipedia, denn es geht mir nicht um die Fakten, sondern darum wie ich mich fuehle.

&’nd oefters habe ich vieles als selbstverstaendlich genommen, ohne zu wissen, dass es Borderline sein koennte. Klar gehoert es zu mir. Aber es ist eine Seite, die mich doch zu was anderem macht, als andere es sind. Dieses Mal meine ich ‚anders‘ nicht im positivem Sinne.

Es ist recht schwierig ‚es‘ zu beschreiben, wenn man mitten drinnen ist. Aber ich habe zu hoeren bekommen, wie ich bin. Es gibt Phasen wo ich sehr motiviert bin &’nd dann auch sehr an mich glaube. Dann kommen wieder Zweifel. &’nd auf einmal befinde ich mich wieder in irgendeinem Loch. Es ist selten so, dass ich abwaegen kann. Es geht mir meistens nicht ’normal‘. Entweder ich bin motiviert oder empfinde die Welt als waere sie sinnlos.
Ich entwickle mich nicht kontinuierlich wie andere, aber dafuer mit einem kraftvollem Schwung, wenn ich wieder eine DownPhase ueberwunden habe. Vielleicht kann man sowas auch mit Manisch-depressiv vergleichen. Aber in meinem Fall ist es eher nur die Stimmung, die sinkt. Nicht mein ganzes Verhalten.

Einmal empfinde ich eine Person als supertoll &’nd in dem anderem Augenblick doch nicht mehr. Es ist nicht so, dass ich diese Person dann nicht mehr mag. Aber sie frustriert mich. Ich muss dann an all die schrecklichen Eigenschaften denken. Oder die Sachen, die sie versemmelt haben.

Aber ich lernte &’nd arbeitete sehr hart daran Ruhe bewahren zu koennen. Objektiv zu bleiben. Der Koerper ist in Ruhe. Der Kopf denkt objektiv. Aber die Stimmung; das Gefuehl bleibt meistens. Am besten versuche ich es an einem Beispiel.

Hm, nehmen wir an mein Empfinden ist gerade, dass ein Wochende total fuern Arsch ist, ya? Dann versuche ich was dagegen zu machen. Dann erlebe ich etwas ‚Gutes‘. Letztendlich war das Wochenende trotzdem schlecht.
Es ist eigentlich voelligst egal was ich tolles dagegen tun wuerde. Das Gefuehl bleibt letztendlich da.

Ich weiss zu viel. Deswegen denke ich zu viel. Das ist meine Falle.

Es ist doch einfach nur deprimierend zu wissen was Ios ist ohne es aendern zu koennen… Aber ich hoffe, dass es eines Tages doch dazu kommt, dass ich meinen Weg mache die Schwankungen zu stabilisieren.

Stichwort: Selbstwertgefuehl. -> Selbstliebe.

&’nd schon dreht sich der Teufelskreis wieder.

Borderline – gestoertes Selbstbild – Einsamkeit