Gedanken, die nicht vergehen wollen.

Diesen Eintrag habe ich schon vor ein Paar Tagen mal angefangen auf dem Handy zu schreiben, aber war dann letztendlich so muede, dass ich mit dem Ding in der Hand eingeschlafenbin &’nd jetzt traf der Moment ein, wo ich mir dachte, dass ich ihn fortsetzen will.

 

So.

Jeder kennt das. Man denkt an jemanden oder etwas an das man eigentlich gar nicht denken moechte. Aus welchen Gruenden auch immer. Manchmal weil es einen zu sehr ablenkt, zB. wenn die Verliebheit einen den Kopf voelligst verdreht oder weil es einen traurig macht.  Aber das Leben ist kein Ponnyhof. Wenn man an eine Sache nicht denken will, dann denkt man erst Recht dran; Denken sie nicht an einen blauen Elefanten!; ein Buch, dass ich endlich mal zuende lesen sollte…

Bei negativen Gedanken ist dieser Vorgang sehr unpassend. Durch das ‚Nichtwollen‘, denkt man mehr daran &’nd mit jedem Gedankengang vertiefen sich die negative Gefuehle. Versteht ihr was ich meine? Wenn ich zB. einmal denke, dass es mir schlecht geht, weil ich am FreitagAbend zuhause bin, ist es vielleicht gar nicht so wild. Aber je oefters man darueber vielleicht nachdenkt, desto schlimmer empfindet man es nach einer Weile &’nd so entstehen mehr negative Gedanken. Man moege es den Teufelskreis nennen oder die absteigende Spirale.

In dem Beispiel hatte ich ueber einen schlechten FreitagAbend geredet. Aber was ist wenn es andere, viel schlimmere Gedanken sind? Dann sind wir direkt auf dem Weg in die Depressionen. &’nd das Schlimmste ist, dass man es wahrscheinlich nicht mal merkt, dass man auf dem Weg ist. Die meisten, die ich kenne; auch ich selbst mal merkte es erst, als es schon sehr gravierend war; Suizidgedanken, Antriebslosigkeit. Das Haeufigste, was mir begegnet ist, dass die Menschen es erst als Prioritaet sehen, dass es den schlecht geht, sobald es im beruflichem, schulischem oder auch sozialem nicht mehr laeuft. D.h. wenn Menschen es nicht mehr schaffen zur Arbeit oder Schule zu gehen; sich nicht mehr bei ihren Freunden melden geschweige sie zu treffen &’nd sich komplett zurueckgezogen haben.

Habe mal etwas gehoert von der Psychohygiene. Nur leider konnte ich nicht viel finden, so kann ich euch leider nichts genaueres sagen. Fakt ist, dass man sich um sich selber kuemmern soll. Tut was Gutes fuer euch. Egal ob psychisch oder physisch. Es hat was mit dem Wohlbefinden zu tun. Macht euch eine Liste von den Dingen, die euch gluecklich machen. Tut sie.  Geht raus. Trifft eure Liebsten. Es ist euer Leben. Das Leben, was euch geschenkt wurde. Ihr koennt gluecklich sein. Ihr muesst es nur zulassen.

Es ist echt nicht leicht. Aber ich hoffe ihr koennt es besser, wenn ihr es wisst. Im Gegensatz zu mir. Ich weiss meistens was gut &’nd was schlecht fuer mich ist. Aber ich kann es nicht realisieren. Ich wuensche mir sehr, dass es andere koennen.

 

Wish you good luck <3