Inner peace and the strength to hold on.

‚Don’t wait for the right conditions. All you need for your growth is available to you in this moment.‘ – Radhee Maa

Hi meine Lieben,
so nach einer Weile bin ich wieder da mit einem kleinem Update wie es bei mir läuft und ich möchte das Thema ‚innerer Frieden‘ ansprechen. Wie geht es euch?

Es gibt so viel Neues zu erzählen! Nachdem ich eine recht lange Zeit nur so vor mich hingelebt habe, bin ich endlich umgezogen und seitdem bin ich so viel glücklicher! Ob es perfekt läuft? Nein, eigentlich nicht, auch nicht wirklich nah dran. Zurzeit ist es sogar ganz anstrengend muss ich sagen. Viele Sorgen, viele Dinge, die mich beschäftigen, vieles was mir Sorgen macht. Warum geht es mir trotzdem gut? Weil ich endlich wieder lebe… Endlich fühle ich wieder was. Endlich weiß ich, dass ich nicht mehr die ganze Zeit an der selben Stelle rumstehe. Es geht wieder voran. Ich kann dem Leben näher kommen, von dem ich immer geträumt habe. Was hat dies alles mit innerem Frieden zu tun fragt ihr euch sicherlich. Was bedeutet das für euch?

Für mich bedeutet es geduldig zu sein. Geduldig mit mir selbst, geduldig mit dem Leben. Geile Dinge werden sicher kommen, man muss nur geduldig genug sein um sie zu empfangen. Ich habe angefangen zu denken, dass all die ‚Schlimmen‘ Dinge die passieren, mich nur auf die guten Zeiten vorbereiten. Denn dann bin ich einfach total bereit dafür und kann es auch genießen. Klar, man denkt sich öfters… ‚Warum muss denn alles kompliziert sein, wenn alles einfach sein könnte?‘; ja, ich ertappte meine Gedanken um diesen Satz schwirren und das nicht nur einmal oder wenige Male. Anderseits wäre das Leben wahrscheinlich zu langweilig für mich ohne all die extremen Gefühle. Hachja, das Leben kann es doch auch niemandem Recht machen. Es gibt immer was, das als Problem gesehen wird und jeder hat seine Last zu tragen. Bin ich vielleicht erwachsener geworden? Vernünftiger? Nein, das auf keinen Fall. Meine Gefühle machen immer noch öfters was sie wollen, aber ich versuche objektiver zu sein und mir Fehler zu verzeihen. Ich denke weniger darüber nach perfekt sein zu wollen, weil das auch total schwachsinnig ist. Es soll nicht bedeuten, dass ich nicht mehr anstrebe der besseren Version von mir näher zu kommen, meinem persönlichem Upgrade. Im Großen und Ganzem bin ich weniger enttäuscht, wenn Dinge nicht so laufen wie ich es möchte und versuche immer weiter zu machen. Es ist trotzdem verdammt hart manchmal. Eher ganz oft.

Wisst ihr noch, wie ich immer nach der Suche war? Auf der Suche nach ‚etwas‘? Es war die Suche nach einem Zuhause, die Suche nach jemandem, der mich 100% versteht. Die Suche nach einer Seelenverwandschaft. Ich habe jemanden gefunden, bei dem ich mich niemals ‚unnormal‘ oder komisch fühlen muss. Immer wenn ich mit ihr bin, bin ich frei. Frei von Sorgen, frei von Ängsten, frei von Ketten der Gesellschaft. Ich muss mir keine Gedanken machen verurteilt zu werden oder nicht verstanden zu werden. Es fühlt sich verdammt gut an. Das Gefühl einsam zu sein hat sich in der Luft aufgelöst. Es ist jemand da, der die Welt so sieht, wie ich sie sehe.

Ich brauche mehr solche Leute in meinem Leben. Menschen, die mir zeigen, dass ich es Wert bin geliebt zu werden. Dass eigentlich gar nichts falsch mit mir ist. Dass es okay ist so zu sein wie ich bin. Dass ich mich nicht mehr verletzen lassen soll. Dass ich mich nicht mehr verletzen soll. Dass ich endlich lerne mich zu lieben und zu respektieren. Fickt euch alle, die mich nicht schätzen können. Ich will euch einfach nicht mehr. Ich mag es nicht mehr meine Energie an die falschen Menschen zu verschwenden. Ich mag es nicht mehr verarscht zu werden. Ich mag euch alle nicht mehr.

Es ist Zeit für mich endlich weiter zu gehen. Weiter in Richtung depressionsfrei. Ich weiß nicht ob ich es jemals schaffe oder auf dem Weg dahin stolpere, aber ich will nicht mehr an einer Stelle stehen. Ich mag nicht mehr weglaufen. Ich mag nicht mehr traurig sein. Ich mag nicht mehr abgefuckt sein.