Menschen.Verlust.Liebe.

‚Liebe tut nicht weh. Enttaeuschungen, Luegen &’nd Verluste tuen weh.‘

Auch wenn es sich oefters bei mir so anhoert als wuerde ich Menschen hassen, ist es in Wirklichkeit so ist, dass ich die Dummheit von vielen Menschen hasse. Vorallem betrunkene Menschen hasse ich. Nicht das ich nie dumm war oder Alkohol getrunken habe; aber an mir tue ich es nicht weniger hassen. Hass ist wirklich ein boeses Wort, dass ich eigentlich nicht benutze, aber wahrscheinlich bin ich zurzeit so verkorkst, dass es mir gerade einfach nur egal ist.

Ich hasse es wie Menschen sich gegenseitig wehtun, sich anluegen &’nd sich missverstehen. Das weckt mein Beduerfnis gut zu sein &’nd Menschen beizustehen den es nicht so gut geht. &’nd da ich immer bestrebt war ‚perfekt‘ zu sein, versuchte ich immer ein ‚besserer‘ Mensch zu sein. Ich fing an zu versuchen immer fuer meine Mitmenschen da zu sein, keine Kraftausdruecke oder ‚boese‘ Woerter zu benutzen. &’nd all dies was ich mir darunter vorgestellt habe was einen besseren Menschen ausmachen wuerde.

Jetzt stehe ich an dem Punkt wo ich mich frage ob ich alles richtig mache. Ich frage mich wieso mein Leben einfach nicht gut ist. Oefters philosophiere ich darueber wieso ich oefters Sachen durchmachen musste, die mir die letzten Nerven geraubt haben oder warum es manche Menschen sooo viel leichter haben. Letztendlich endet es mit fuer mich aufmunternden Worten. Meine Philosophie ist, dass ‚Gott‘ mich auf die Probe stellen will, weil er weiss, dass ich es schaffen koennte. Er weiss, dass ich genug Kraft habe alles zu ueberwinden um eine Persoenlichkeit zu werden, um ein besserer Mensch zu sein. Der Grund wieso Gott in Anfuehrungszeichen steht ist der, dass ich nicht genau an DEN Gott glaube. Ich glaube das jemand da oben ueber mich wacht &’nd er da ist, wenn ich meine dunkelsten Gedanken loswerden will, aber ich bin einfach der Meinung, der Glaube soll frei sein. Regeln, Rituale, Gebete. All dies hat keinen Sinn, wenn man keinen richtigen Glauben hat.

Es gibt viele Menschen fuer die ich immer da war. &’nd auch wenn ich es oefters nicht praesent war, habe ich den bewusst gemacht, dass ich es waere, wenn sie einfach nur was sagen wuerdem. Der Punkt ist, dass ich stets gut zu den war. &’nd ich werde ab jetzt wirklich auf meinen besten Freund hoeren. Wer trotz allem keine Opfer fuer mich bringen kann, kann gehen. Ich habe es satt Verletzungen einzustecken, nur weil ich immer an diese Menschen geglaubt habe. Weil ich gehofft habe, dass sie mal ueber ihren Schatten springen koennen. Ich moechte hier nicht persoenlich werden &’nd moechte nur kurz klarstellen, dass ich solchen Menschen nicht mehr hinterherlaufen werde. Ihr macht mich einfach nur traurig, weil ihr mir bestaetigt wie beschissen Menschen sein koennen. Das Schlimmste an solchen Menschen ist, dass sie immer behaupten, dass die Menschheit schlecht ist. Aber ganz ehrlich? Wenn ihr euch so benimmt, wundert es mich nicht, dass Menschen euch den Ruecken zukehren.

Wow, wahrscheinlich habe ich noch nie so einen verhassten Text geschrieben. Doch leider merkte ich, dass ich keine Chance habe in unserer Gesellschaft wenn ich NUR gut bin. Ich habe es satt meine Energie in Menschen zu investieren, die mir dann einfach nur die kalte Schulter zeigen. Aus welchen Gruenden auch immer die es tun, es ist mir egal geworden.

Auch wenn es vielleicht so ein ‚verhasster‘ Text ist. &’nd auch wenn ich solche Menschen gehen lassen will. Ich hatte sie wirklich gerne. Vielleicht auch immer noch. Deshalb tut es mir doch irgendwie weh. Ihr wisst doch. Ich hasse Abschiede. Verlust ist einer der Sachen, mit den ich einfach nicht klarkomme. Vorallem bei den Menschen die ich liebe.

Ich lernte so viele Arten wie ich einen Menschen lieben kann. Liebe tut wirklich nicht weh. Nur das was Menschen damit tun.