Nachtrag 12/03/14 – Herzenssachen.

„You know what, there is a place you can touch a woman that will drive her crazy … her heart.“ Melanie Griffith

 

Nach meinem Traum, dachte ich mir, dass ich mich mit Herzenssachen beschäftigen sollte… Wie ihr wisst, bin ich zurzeit sehr glücklich und ausgeglichen. Leider bin ich mir auch nicht sicher, ob es die Wahrheit ist oder ich mir das nur einrede oder ich einfach den Kopf ausgeschaltet habe. Ich hoffe nach diesem Beitrag ein Stück näher zum Ergebnis zu kommen, auch wenn ich nicht sicher bin, ob ich alles aufrollen sollte. Jedoch träumte ich davon, mich wieder ein Stück näher der Liebe zu nähern… Das wäre natürlich nicht sooo wild; ich hatte im Traum keine Luft mehr bekommen und hatte vor Panik geschrieen, dass ich nicht atmen kann. Leider kann ich nicht vorhersagen, wie es weitergegangen wäre… Ich weiß‘ nur, dass ich mit einem verwirrtem Verstand und einem rasendem Herz aufwachte.

‚Ich habe mich schon sehr verändert oder?‘; sagte ich der Person im Traum… Und als er mich mit seinem Blick anstarrte und ein leises ‚ja‘ aus den Lippen presste, war mir klar, dass ich der Liebe wirklich den Rücken zugekehrt hatte. Das tat weh. Weil ich immer eine Träumerin war und an Liebe geglaubt habe (auch wenn es viele nicht von mir denken). Ja, ich hatte öfters Gespräche mit einer Freundin, wo es um diese Thema ging. Als ich gerade realisiert habe, dass ich das nicht nur so gesagt hatte, merkte ich, dass ein Teil von mir gestorben ist. Mir war klar, dass in mir was kaputt gegangen ist. Jedoch bin ich nach jeder Trennung wieder aufgestanden und war wieder bereit mein Herz zu öffnen, auch wenn es natürlich nie eine Garantie gab. Dieses Mal ist alles so anders. Wenn ich an Liebe denke, denke ich daran, wie ich mich hasse wenn ich verliebt bin. Wie eine Hündin, die nur das eine Zuhause hat, wo sie zurückkehren kann. Egal ob es ein gutes oder ein weniger schönes Zuhause sein sollte. Meine Frage ist eher; wie kann ich mein verliebtes ICH so ändern, dass es mich nicht anekelt? Muss ich bei meinem jetzigem; nicht verliebten ICH anfangen? Oder kann ich einfach nichts dagegen tun? Oder war es alles nur weil es nicht der angebliche Mr. Right war?

 

Leider weiß ich noch nicht, ob ich jemals wahre Liebe empfunden habe oder ich es nur wollte, weil ich unbewusst nicht länger ohne sie sein wollte. Liebe ist für mich keine Freiheit, das ist der Grund wieso ich angefangen habe gegen sie zu kämpfen. Vielleicht benehme ich mir nur wie ein Teenager, der zu verwirrt ist und sich fragt was dieses ‚Liebe‘ ist. Machmal denke ich, dass wir dumme Entscheidungen treffen, weil wir ohne das Tief und Drama uns nicht vollständig fühlen können. Wieso machen wir uns auch nur alles kompliziert, wenn es bestimmt auch einfacher geht? Es gibt wirklich viele fragen, die einfach so komplex sind, dass man im besten Fall aufhören sollte über sie nachzudenken. Was ich gelernt habe ist, dass weniger nachdenken wirklich gut tut. Ja, es klingt einfach, ist es in einer gewissen Weise auch. Man muss einfach andere Sachen finden, die die eigenen Gedanken ausfüllen.

 

Das Thema was mich gerade beschäftigt ist : ‚ Herz gegen Kopf

Meine Frage ist… Ist es mein Herz, dass sich immer nach Liebe gesehnt hatte oder mein Kopf?

 

Wenn ich zurückdenke, weiß‘ ich, dass ich nach meinen ersten Erfahrungen gemerkt hatte, dass ich nicht bereit für die Liebe bin. Egal ob ich jetzt in einer Beziehung war oder nicht, es hat sich irgendwie nichts geändert. Es heißt, dass es alles automatisch passiert, wenn man im Leben auf die Person trifft, die zu einem passen sollte. Meine Interpretation davon wäre, dass sich beide dieser Menschen sich vom Herz leiten lassen und alles andere nicht so wichtig ist. Vielleicht bin ich verklemmt oder zu realistisch, aber es kann mir einfach nicht vorstellen, dass nur die Liebe reicht in dieser Gesellschaft.

 

Zu welchen Ergebnissen ich jetzt nach guten fünf Monaten kam nachdem ich diesen Beitrag schrieb; werde ich euch sicherlich noch berichten.