Never stop dreamin‘ and fight for your goals.

‚To be yourself in a world that is constantly trying to make you something else is the greatest accomplishment.‘

So, das ist der offizieller erster Eintrag dieses Jahres von mir. Vor einem Monat verfasste ich einen sehr schoenen Text, der jedoch verloren gegangen ist, was ich sehr traurig finde. Man gibt sich so viel Muehe und dann ist es einfach weg. Ist ein Grund wieso ich nicht so aktiv bin zurzeit. Kein Laptop, mit iPad schreiben ist schrecklich und mit dem Handy hat es ja nicht geklappt.

Leider werde ich den Text nie wieder so verfassen koennen wie ich es tat, aber ich versuche doch ein wenig zu rekonstruieren. Der Anlass wieso ich den Beitrag damals geschrieben habe war der, dass es jemanden gibt den ich sehr gerne habe, aber auch andere die vor Einsamkeit nicht mehr schlafen koennen. Ich wollte diese Menschen ermuntern. Denn jeder ist einsam, manche mehr, manche weniger, aber letztendlich sind wir um Herzen einsam und suchen dauernd nach Liebe, Zuneigung und Bestaetigung. Je aelter man wird und je mehr man Zeit mit sich selbst verbringt, merkt man dass man einsam ist. Bestimmt gibt es welche, die ueber sowas nicht nachdenken und ich muss sagen, dass ich sie beneide. Wie ich immer gerne sage: ‚Ich wuenschte, ich waere so dumm wie Brot.‘ An alle Einsamen da draußen; was ich euch eigentlich sagen will ist, dass ihr nicht allein seid. Manchmal hat leider jeder sein eigenes Leben, aber es gibt immer Menschen, den ihr wichtig seid und die an euch denken und immer fuer euch da waeren. Es sei denn die Eltern oder Freunde oder das Haustier. Vielleicht gibt es wirlklich Menschen, die niemanden haben und den es sehr schlecht geht, aber in dem Fall habe ich schon immer eine Therapie empfohlen. Der Therapeut/in ist einer der besten Bezugspersonen, die man haben kann. Ich selber, vermisse meine unglaublich. Ich vermisse jemanden, der mir IMMER das Gefuehl geben kann, dass sie mich versteht. Manchmal bin ich so einsam, dass es wehtut. Es ist echt schrecklich. Ich fange an Aufmerksamkeit zu suchen und merke, dass es so wenige Menschen gibt, die mich ueberhaupt verstehen koennen. Vielleicht kann man mich aber auch nicht verstehen, deswegem sehe ich es dann doch nicht so dramatisch. Wahrscheinlich werde ich mich wieder auf die Suche machen, nach einem Therapeut. Bin zurzeit echt instabil. Gefuehle machen einen schwach. Manchmal wuensche ich mir einfach nichts mehr zu fuehlen. Oder fuer ein paar Monate einfach zu schlafen. Wegzurennen, vor all den Schmerzen, Enttaeuschungen und Problemen.

Es ist wirklich schwierig stark zu sein oder so zu leben wie man will. Die Gesellschaft akzeptiert sowas nicht. Es geht nur noch darum erfolgreich zu sein. Klar, ich waere auch gerne Millionaer, aber letzendlich habe ich gemerkt, dass ich mein Leben, die Freiheit viel mehr liebe. Wahrscheinlich ist es naiv und hat keine Zukunft, aber wenn ich morgen sterben sollte, dann weiss ich, dass ich alles richtig getan habe. Vielleicht sieht meine Zukunft nicht unbedingt rosig aus. Vielleicht habe ich keine festen Ziele, aber ich fuehl mich authentisch, wenn ich das tue was ich tun will. Wahrscheinlich wird es nicht lange gut gehen, aber ich bin einfach nicht bereit fuer die Routine, ich bin nicht bereit ein ordinaeres Leben zu fuehren. Ich bin nicht bereit eine ‚richtige‘ Beziehung zu fuehren, ich bin nicht mehr bereit ‚Ich liebe dich‘ zu sagen. Ich kann mich einfach nicht festlegen. Ich will noch keinen goldennen Kaefig. Ich moechte mich nicht dieser Gesellschaft anpassen. Ich moechte nicht jeden Tag um 9h aufstehen und jeden Tag das Gleiche erleben. Ich moechte ausbrechen, ich moechte Chaos erleben. Ich moechte auseinanderfallen und dann wieder zu mir finden. Ich moechte mich neu erfinden, ich moechte dem Ziel naeher kommen, der Mensch zu sein, der ich immer sein wollte. Ich bin bereit dafuer zu arbeiten und alles andere aufgeben. Die Menschen, die mich lieben, werden an meiner Seite sein, da glaube ich fest daran. Vielleicht finden es andere irrelevant, aber einerseits liebe ich mich. Und deshalb folge ich meinem Herzen. Und mein Herz wollte schon immer die Freiheit, auch wenn es egoistisch sein sollte, den Weg zu gehen.

Es gibt so vieles ueber was ich gerne schreiben wuerde. Es gibt so vieles was ich gerne tun und erleben wuerde. Ich wuensche mir Kraft und Menschen, an die ich mich lehnen kann wenn ich falle.

Seit neustem habe ich ueberlegt wieder zu beten. Ich bin kein Christ, Buddhist oder sowas, aber ich glaube. Und ich finde Glaube muss man nicht definieren und braucht keine Regeln. Ich habe gemerkt, dass man durchs beten weniger einsam ist. Weil ‚ES‘ uns immer zuhoert wenn wir Kummer haben. Und es gibt mir Hoffnung und Waerme. Die ich dringend brauche.

Was meine Beziehung angeht. Ich werde stark sein. Ich muss fuer mich da sein. Deswegen werde ich mich aendern. Ich werde nicht mehr festhalten. Ich werde jederzeit bereit sein mich zu trennen, wenn sie mir nicht gut tun sollte. Das habe ich mir fest vorgenommen. Letztendlich ist es besser allein und einsam sein, als jemanden zu ‚haben‘ und einsam zu sein.

Ich sag’s euch. Schreiben ist so unglaublich goettlich. Einmal schreiben, sich damit befassen bewirkt wahre Wunder. Es ist so viel besser als nur ziellos ueber was nachzudenken. Schreiben ist meine Therapie. Jedes Mal erfahre ich so viel ueber mich selbst. Das was ich immer schreibe… auf sowas wuerde ich nie wirklich so in der Form sehen koennen in meinen Gedanken.

Ps: Auf irgendeine Art; trotz all dem ’schlechtem‘ fuehl‘ ich mich doch recht gluecklich.