Tatsachen.

Die Realitaet ist schrecklich. Das Leben hart. Die eigenen Gefuehle eine Hoelle.

Es ist unbeschreiblich beschissen, wenn man sich dabei erwischt bei schrecklichen Gedanken, die einfach nicht weggehen wollen. Es ist so schrecklich wenn man denkt, dass man alles verloren hat. &’nd das Leben wieder viel schrecklicher geworden ist. Man steht auf einem Gipfel mit schoener Aussicht &’nd auf einem Moment auf den naechsten ist man auf dem Boden der Realitaet gefallen. Es ist wie wenn man einen schoenen Traum hatte &’nd dann aufwacht &’nd sich gewuenscht hat man haette nie getraeumt. Es ist ein Traum nach dem du dich so sehr sehnt, aber weisst, dass es nur ein Traum war. Man hat es aber gespuert &’nd fragt sich wieso es nicht so weitergehen kann. Stattdessen ist man da, allein, mit der zerstoerten Hoffnung. Es fuehlt sich so an als wenn es einen innerlich in Stuecke zerreißt. Es ist schlimmer als jeglicher Schmerz. Es ist unertraeglich. Traeume die sich zu realistisch angefuehlt haben sind schwer zu vergessen. Egal ob schoene oder schreckliche. Es sitzt tief drinnen, wie ein Parasit. Es ist so schlimm, dass man einfach verschwinden moechte.

Es gibt so viele Sachen die ich schreiben moechte, zwar nicht hier, aber ich traue mich nicht den Stift in die Hand zu nehmen. Es wird wahrscheinlich mit dem naechsten Nervenzusammenbruch enden. Deswegen schreibe ich zurzeit auch hier noch kaum. Ich moechte nicht mehr so viel nachdenken. Sonst ende ich wieder in der Klinik. &’nd das ist alles andere als angenehm. Ein Patient in einer Zelle. So fuehlt es sich an.

Ich moechte daran glauben, dass es weggehen wird. Aber es ist so schwer.