Tik. Tok.

Oh Gott! Ich haette nie gedacht, dass ich das Schreiben hier so sehr vermissen wuerde! So oft habe ich meinen Blog angeschaut &’nd dachte mir, dass vierzig Eintraege doch genug sind. Aber ich habe mich geirrt. Ich war sehr traurig darueber, dass mein Blog gar nicht mehr besucht wird. Oefters schaute ich nach &’nd fragte mich ob ich doch noch weiterschreiben sollte. Als ich heute sah, dass er doch besucht wird, konnte ich es irgendwie nicht glauben =D. Schliesslich war die Besucherzahl in letzter Zeit nicht Null. Auch wenn es nur eine Person sein sollte, die auf mein Blog schaut, hat es mir doch Mut gegeben weiterzuschreiben ( Thank you, unknown person ). Es ist so viel passiert… Obwohl ich grad mal ueber einen Monat nichts schrieb? Kam mir wie eine Ewigkeit vor.

Ya, die Zeit vergeht, die Uhr tickt weiter. Der Alltag bleibt. Der Sommer muesste da sein. Die Hitze &’nd das Braunsein. Schrecklichste Zeit fuer mich. Aber da muss ich durch. Es gibt ya sowas wie ein Ventilator, oder einen Sonnenschirm.

Seit ich wieder den Weg nach Hause fand, habe ich versucht nicht viel nachzudenken. Es laeuft Teilweise ganz okay. Ich bin wieder einsam, nachdem ich in meinem dunklem Zimmer landete &’nd sie in Asien. Es tat mir sehr gut mit ihr zu sein. Ich haette nie gedacht, dass sich unsere Freundschaft so gut entwickelt. Es war nicht das erste Mal, dass wir aneinander hingen. Bin sehr froh darueber. &’nd es hinterließ natuerlich Spuren. Tagelang nichts gegessen &’nd geschlafen. Die Gedanken abgelenkt durch zu viel Anime schauen. Wieso bin ich bloss so schwach? Ich wuenschte, es waere jemand da. Ein jemand, der mich aus diesem Mitleidloch rausholt. Ein supergenialer Arsch, der mich beschimpft &’nd mir Mut ins Gehirn pumt. Natuerlich ohne, dass ich hysterisch werde oder mich gleich umbringe xD.

Alles ist kompliziert. Maenner sind auch nicht mehr was sie sein sollten. Langsam zweifel ich daran, dass es jemanden gibt, der mein Partner, mein bester Freund, mein Liebhaber, meine Zukunft ist. Dafuer muesste er erstmal mein Herz zurueckerlangen. Wenn ich darueber nachdenke, tut es immer noch weh. Am liebsten wuerde ich wie ein kleines Kind weinen &’nd mir wuenschen, dass… Ach. Es bringt nichts darueber nachzudenken. Ich will es nicht mehr. Die Zeit vergeht &’nd vergeht…aber die Gedanken scheinen nicht zu vergehen. Die Einzige Loesung ist fuer mich momentan an andere Sachen zu denken. Es ist besser keine Hoffnungen zu hegen. Weil es sowas wie von vorbei ist. Er wird nie mehr mit mir reden. &’nd wenn ich soweit bin, werde ich diesen Brief auch verbrennen &’nd hoffentlich auch die Liebe damit.
Ich arbeite sehr viel an mir. An meinen Gedanken. Ich will immer noch viel lernen. Tag zu Tag, werde ich ein Stueck besser. Ich werde nicht an einer Stelle stehenbleiben. Am Ende dieser ‚Reise‘ wird es sowas wie Bremsen nicht mehr geben. Ich werde selbstbewusst ins Leben gehen &’nd fuer meine Traeume hart arbeiten. Ob ich aber meine Einsamkeit besiegen kann?

Meine Therapie laeuft total gut. Die letzten Sitzungen waren wie Wunder fuer mich. Ich weinte. Aber war sehr gluecklich. Immer als ich die Tuere verlassen habe, grinste ich die Welt an. Mir kamen die Traenen, weil ich so sehr beeindruckt von mir war. ‚Eigentlich mag ich mich sehr, außer die Depression &’nd das drum.‘ Ya, ich war schon immer bissl Ego &’nd so, aber das ich es wirklich ernst sehe haette ich nicht gedacht. Es ist moeglich, dass es der Ausloeser meiner Depression ist. Jetzt fragt ihr euch haeh? Wieso sollte man depressiv sein, wenn man sich selber liebt?!
Also, ich will ya reich werden, beruehmt sein &’nd all dies. &’nd irgendwie ist mir auch klar, dass mir Geld zu Kopf steigen wuerde. Ich weiss auch, dass ich dazu neige alles stehen zu lassen, wenn mich irgendwas sehr beeindruckt, also auch Menschen die ich sehr liebe. So das sind die Fakten. Anscheinend ist es so, dass ich Angst habe mich selbst zu verlieren, diese Person, die ich sehr mag. &’nd da ich die Vorstellung habe, dass wenn man reich &’nd sonst was ist zum Deppen mutiert, habe ich verdammt Schiss den Schritt nach vorne zu machen.
Ich moechte erfolgreich sein, aber ich moechte auch eine sehr enge Beziehung haben. Fuer mich sind es zwei Sachen, die man nicht kombinieren kann. Meiner Meinung nach, kann man nicht alles haben. Auch wenn meine Therapeutin mir ein paar Geschichten erzaehlt hat, die das Gegenteil beweisen. Aber es faellt mir schwer daran zu glauben.

Manchmal denke ich, dass ich zu viel erwarte. Von mir, vom Leben. Verdammt. Es ist nicht so gut so reif zu sein. Es wurde mir in letzter Zeit zu oft gesagt. Dabei moechte ich frei sein, wie ein Kind. Ich bin auch viel ruhiger geworden. Ich moechte keine hysterische Furie mehr sein = innere Ruhe; gelassen sein. Ich will mich nicht mehr ueber unsinnige Sachen aufregen, die mir sinnlos meine Energie wegsaugen. Ich belaestige Menschen nicht mehr mit meiner laestigen Fragerei. Es ist wirklich so; wenn derjenige es mir erzaehlen moechte, wuerde er es frueher oder spaeter tun. Es bringt Null, weiter &’nd weiter zu quetschen.

Wie lernt man es bloss sich nicht zu viele Gedanken zu machen? Kann mir im Moment nicht Vorstellen, dass es ein ‚Rezept‘ dafuer gibt.

Glueck wird zu mir stehen; ich weiss es.

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