TränenNah.

Heute ist ein schrecklicher Tag. Ich fühle mich auch total beschissen.

Wenigsten schaffe ich es hier wieder was zu schreiben, ich werde jetzt versuchen was gegen meine schlechte Stimmung zu unternehmen. Zum Glück kommt später eine Freundin; bisschen kochen und tratschen tut bestimmt gut.

Fester Wochenplan :

  • Jeden Morgen rechtzeitig zu Schule aufstehen!
  • Meine Antidepressiva nehmen!
  • Wenn möglich frühstücken.
  • Hausaufgaben machen!!! Und lernen!
  • Wenn möglich was kochen.
  • Natürlich auch Bloggen. -> Tagesfazit.

Erstmal werde ich mir nicht mehr vornehmen. Wäre froh wenn ich nur diese Sachen schaffen könnte. Was ich leider bezweifeln muss T_T.

Ich verfalle fast immer wieder in Tränen, wenn ich irgendwo lese/sehe, dass so und so viel Jugendliche rückfällig werden. Wenn ich erstmal geschafft haben sollte, ist dieser Gedanke superdeprimierend.

Ai, da kam sie dann auch schon, als ich geschrieben habe. Haben dann lecker gegessen; (heute gab’s Bauerntopf), haben gequatscht und planen demnächst eine Pyjamaparty zu veranstalten. Party kann man es vielleicht gar nicht nennen, eher einen netten Mädchenabend.

Und! Ich hab gebügelt!!! Ich bin superstolz auf mich! Und morgen wird unser Ofen endlich repariert und dann kann ich endlich Aufläufe machen und eventuell auch backen. Juhuuu, Plätzchen für Weinachten sind schon vorprogrammiert!

Ya, am Freitag sehe ich endlich meine neue Betreuerin! Sie kommt mit der anderen Tussi zu mir nachhause. Bin schon gespannt.

Aber irgendwie fühle ich mich gar nicht gut. Schule macht mich kaputt, ich weiss nicht wie ich’s schaffen soll. Wie kann man nur eine Schulphobie haben T_T! Ich bin so traurig darüber, ich komme immer deprimierend zurück und Tag zu Tag wird’s immer schwerer hinzugehen. Wo bleibt meine Freude am Unterricht? Keine Ahnung. Trau mich gar nicht darüber nachzudenken, wie es wohl ohne diese dumme Depression gelaufen wäre. Wenn’s so weiter geht und sich nichts ändert und ich meinen Abschluss nicht schaffe, weiss ich nicht zu was ich dann fähig bin. Am besten ist es wenn es gar nicht so weit kommt. Ich wünschte echt, dass ein Wunder geschieht. Langsam aber sicher sacke ich zusammen. Ich würde am liebsten heulen. Die große Angst ist da. Das alles so bleibt wie es ist. Seit Jahren.