Uff.

 

Der heutige Tag fuehlt sich irgendwie nach einem Tief an. Es ist eigentlich nichts besonderes vorgefallen. Habe heute viele tolle Sachen gemacht. Es war nicht zu heiss, jedoch war die Sonne da. Jedoch, ist irgendwas nicht okay.

Das Glas mit den Sternen fuellt sich. Nur, dass es nicht das richtige Glas ist. Da ich heute nicht wirklich weiss, wie ich meinen Zustand beschreiben soll, werde ich das schreiben, was ich schon seit einer Woche oder so vorhatte. Uff. Meine Gedanken sind grad nicht ganz leicht zu sortieren &’nd meine Hand tut Scheissweh. Ich will so viel schreiben, jedoch liege ich da &’nd glotze den Bildschirm an. Nya. Wieder mal gut gemacht, Ha.

 

Nachdem ich ‚Bestellungen beim Universum‚ von Baerbel Mohr gelesen habe, habe ich viel nachgedacht. Leider ist der Faden schon ein bisschen weg, aber ich haette mich doch gerne ein bisschen mehr damit beschaeftigt. In diesem Buch geht es darum, dass Man sich alles ‚bestellen‘ kann vom Universum. Einen Parkplatz, bis zu einem Schloss. Klingt total daemlich oder? Wenn man sich doch alles wuenschen kann, dann waere man doch endlos gluecklich oder? So einfach ist es natuerlich nicht. Es liegt immer an einem selbst. Ob die Wuensche in Erfuellung gehen koennen. Wie? Man muss offen sein, fuer das, was passieren kann. Wie man es dort so schoen sagt: ‚Man muss die Bestellungen auch abholen…‘ Nach meiner Sprache uebersetzt heisst es fuer mich, dass man an sich &’nd an das glauben soll, was man moechte. Dann gehen viele Wuensche in Erfuellung. Wenn sie es nicht tun, dass war es nicht gut fuer einen selbst. Es ist wirklich wahr, dass wenn man immer denkt, dass alles Scheisse ist, es am Ende auch so sein wird. Vielleicht sieht man eh alles schlechter oder man beinflusst den Verlauf der Dinge.

Jemand da oben, hat mir versucht dieses klarzumachen. Als ich 3 Marienkaefern begegnet bin, hatte ich wirklich viel Glueck. Aber ich denke, dass ich es zum Teil selber geglaubt habe &’nd alles als ein Glueck empfand. Es ist in der Zeit nicht viel weniger Aerger passiert oder so. Jedoch fand ich, dass mein Leben perfekt ablief &’nd glaubte fest daran, dass alles besser &’nd besser sein kann. Es war auch so. Leider wird dieses Gefuehl immer schwaecher. Ich wuenschte, dass ich an dem festhalten koennte. Die Zweifel kehren wieder zurueck. Ich hasse es. Jedes Jahr kommt nach einem Sommer der Fall ins Tiefe. Ob ich es dieses Jahr besser machen kann?

Die Plaene, die ich mir geschmiedet habe, klappen irgendwie nicht ganz. Meine Therapeutin ist auch nicht da, damit ich sie um Rat fragen kann. Ich hatte so viele Ideen, wie ich mich wieder hinbiegen kann. Durch dieses Buch habe ich gelernt, dass ich vieles falsch gemacht habe. Ich konnte mich nie selbst lieben, deswegen habe ich viele Sachen fuer andere Menschen gemacht, die ich natuerlich nicht bereue. Aber ich habe immer gehofft, dass ich all das zurueckbekomme, was ich gegeben habe. Weil ich mir wie alle andere Menschen diese Zuneigung auch wuensche. Ich habe mich oefters gefragt, wieso es niemanden gibt, der mir all das gibt, was ich anderen gebe. Der Schluessel ist klar. Ich muss mir all das selber geben. Es waere dann so, dass es mir dadurch sehr gut gehen wuerde &’nd ich all die ueberschuessige Energie an andere geben kann. Ohne, dass ich darueber deprimiert sein muss, dass ich benachteiligt werde oder sowas. Logisch oder? Wenn man gibt &’nd gibt, aber nicht genug zurueckbekommt, ist das Gefaess auch irgendwann leer. Vor 2-3 Wochen stand ich wieder kurz vor einem Burnout. Es war echt uebel. Es ging mir richtig mies. Ich saß einfach paar Stunden an einem Friedhof &’nd habe wie eine verrueckte geheult. Obwohl ich nicht mal geheult habe, als mein Freund mich verlassen hat. Es war ein richtiger Schock fuer mich. Ich frage mich oefters, ob es sinnvoll war Gefuehle abzustellen. Ob es okay fuer mich ist, nicht mehr meine Gefuehle zu zeigen. Lebe ich wirklich noch, wenn ich einfach nichts mehr fuehle, wenn schlimme Sachen so ruebergebracht werden als wenn ich nur erzaehle, dass ich einkaufen gehe? Ich wuenschte mir jemanden, bei ihm ist es koennte ( ausser meiner Therapeutin…). Immer diese Zwiespalt. Ich wuensche mir jemanden. Aber die Loesung ist es, dass ich fuer mich alleine sein kann. Ich bin einsam. Moechte aber nicht, eine zu intensive Beziehung einzugehen. Die Allgemein bekannte Frage: ‚ Vernunft oder Herz? ‚ Da ich mein Herz ausgeschaltet habe &’nd sowas wie Vernunft oder Disziplin nicht besitze schwanke ich so in der Luft, als waere ich sonst irgendwo im Weltall ohne ein oben oder unten.

Wow, auf welcher Erkenntnisse ich komme, wenn ich schreibe. Ich weiss nicht wie andere Menschen schreiben, aber ich ueberlege mir nicht viel &’nd habe auch keine Vorstellung wie mein Text sich entwickelt. Ich lerne sehr viel dadurch, dass ich diesen Blog fuehre. Obwohl es fuer mich auch komisch klingt. Am Anfang des Textes wusste ich nicht mal wie es mir geht. &’nd jetzt hat sich vieles geaendert. Ich sehe neue Probleme. Es ist nicht negativ. Wenn man die Probleme nicht kennt, kann man sie auch nicht loesen oder?

Leider muss ich mir wieder was einfallen lassen. Die Zeit vergeht &’nd vergeht. &’nd meine Traeume werden nicht weniger. Einer meiner Lieblingsthemen. Selbstliebe toetet Einsamkeit. Ich habe dadurch, dass ich dieses komische Papier bekomme habe, angefangen ‚Gluecksterne‚ zu basteln. 1 Gefaess fuer die Sachen, die ich toll gemacht habe oder was ich fuer mich Gutes getan habe. &’nd das andere ist fuer die gute Taten, die ich fuer andere getan habe. Wenn es darum geht Sterne fuer mich zu basteln, denke ich Ewigkeiten nach &’nd mache mir manchmal einfach so einen Stern, weil es sonst viel zu deprimierend waere. &’nd das andere Gefaess fuellt sich &’nd fuellt sich in einem unglaublichem Tempo. Ya, ich liebe es fuer meine Freunde da zu sein &’nd mich immer um sie zu kuemmern. &’nd ya, ich mag mich nicht wirklich besonders &’nd frage mich wie ich ohne jemanden anderen die Erkenntnis erlangen kann, dass es okay ist, wie ich bin. Das ich nicht mehr sein muss. Das ich nicht perfekt sein kann. Ich drehe mich im Kreis oder?