When things change…

‚All changes, even the most longed for, have their melancholy; for what we leave behind us is a part of ourselves; we must die to one life before we can enter another.‘ – Anatole France

[Kurzes Update]

Das Zitat passt so unglaublich gut und auch wahrscheinlich öfters ein Grund wieso Menschen keine Veränderung möchten. Man sieht das so oft; zB. dass Menschen sich nicht von Partnern trennen, die sie missbrauchen uvm. Ja, Veränderungen sind beängstigend und können sehr einsam machen, da man eben ein Teil von sich verloren hat; und so lange man die Lücke nicht schließen kann, wird die Leere bleiben. Meinerseits kann ich sagen, dass es nach jedem Mal einfacher wird alles hinter sich zu lassen; aber auch nur einfacher… Einfach wird es nie sein, wenn einem was drangelegen hat. Neben dem Loslassen finde ich das Neuanfangen doch viel schwieriger. Ich sage mir ja immer, dass es nicht das Wahre ist, wenn es sich in meinem Leben nicht voran bewegt. Jedoch bin ich nur ein Mensch und habe so meine Zweifel ob der Weg der Richtige ist; auch wenn ich weiß, dass das Leben nicht nur aus schwarz und weiß besteht. Es gibt wohl Sachen, die sich nie ändern werden; zB. dass ich keine SemiTöne sehen kann. Ich wünschte ich würde weniger als ‚gut‘ oder ’schlecht‘ bewerten, da man manche Dinge einfach so nehmen muss wie sie sind. Wer akzeptieren kann ist viel glücklicher 🙂

Es ist komisch nach einer Ewigkeit da zu liegen und wieder darüber nachzudenken was morgen wohl sein wird. Anderseits fühle ich mich ein wenig lebendiger; solche Gefühle wie Einsamkeit und Leere hatte ich schon lange nicht mehr. Noch kriege ich keine Panik und komme ganz gut klar, außer dass ich ein wenig gestresster bin. Manche Gedanken machen mich wahnsinnig und ich heb‘ doch ein wenig ab, aber ich versuche mich im Griff zu haben. Schließlich hatte ich mich ja schon ein halbes Jahr mental schon auf diese Veränderung vorbereitet. Ob es war gebracht hat weiß ich leider noch nicht wirklich. Tut mir sehr Leid, wenn der Text so bisschen matschig und komisch ist. Es ist auf schon wieder früh morgens und im innerem fühle ich mich auch wirklich wie durchgeshaked, verwirrend und fragend.

Dieses Mal habe ich keine Ratschläge parat, die ich euch vorführen möchte. Heute ‚kotze‘ ich mich nur aus, wie ich es früher oft gemacht habe. Zuletzt möchte ich an euch appellieren, dass wenn ihr eine Therapie braucht, das Schreiben wirklich göttlich sein kann. Wenn euch der Kopf platzt, dann lasst eure Gedanken nieder um sie klar sehen und sortieren zu können.

Ps: Es ist ein verdammt überwältigendes Gefühl, wenn man neu anfängt und es dann hingekriegt hat sich aufzurichten. Schon fast nur wegen diesem Gefühl habe ich die Motivation weiter und weiter zu gehen.